05
Oktober
2018

28
September
2018
Infoabend zu den aktuellen Protesten
Vor über einem Jahr schlossen sich so viele Fankurven wie nie zuvor zusammen. Seitdem ist viel passiert: Es gab zwei Gespräche mit verschiedenen Vertretern von DFB, DFL und Vereinen, es wurden Positionspapiere mit verschiedenen Forderungen veröffentlicht und im Stadion wurde auf vielfältige Weise protestiert.

Hatten die „Fanszenen Deutschlands“ mit ihrem Fuß in der Türe des DFB anfangs noch ein überraschend positives Gefühl, resignierte man relativ schnell. Man erkannte, dass die meisten Aussagen Lippenbekenntnisse blieben, die nur dazu dienen sollten die Fankurven ruhig zu stellen. So entschloss man sich die Gespräche zu beenden und die Proteste wieder ins Stadion zu tragen.

Nachdem der erste Protestspieltag in der englischen Woche durchgeführt wurde, folgen nun die nächsten Schritte. Für uns stand und steht hierbei fest: Wir wollen und werden niemals für jemand anderen außer für uns selbst sprechen. Gleichzeitig steht aber genauso fest, dass Themen wie Kommerzialisierung und fangerechtere Anstoßzeiten uns alle angehen!

Freitag nach Sandhausen, Dienstag gegen Ingolstadt und Freitag nach Bielefeld. Allein die Auswahl dieser letzten drei Spielansetzungen spricht Bände. Unsere Kritik beschränkt sich dabei nicht nur auf die Verbände, denn auch unseren eigenen Verein muss man bei diesen Entwicklungen genau unter die Lupe nehmen.

Daher laden wir alle interessierten FC-Fans zum Infoabend zu den aktuellen Protesten ein:


Am 04.10.2018, ab 19 Uhr, im „Reissdorf am kleinen Griechenmarkt“


-Was ist noch geplant?

-Was gibt es noch für Ideen?

-Was kann man machen, um noch mehr Fans zu erreichen?


Macht euch Gedanken, kommt zum Infoabend und bringt euch dort ein. Gerne können wir an dem Abend alle Fragen zu den aktuellen Protesten, wie auch zu vielen anderen Punkten beantworten, die den FC-Fan aktuell bewegen.







27
September
2018

20
September
2018
Ihr werdet von uns hören - oder auch nicht // Protestspieltag gegen Ingolstadt


,,Wir sind weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert, uns für die Grundwerte des Fußballs und gegen eine weitere Entfremdung des Fußballs durch Korruption, Gutsherrenmachenschaften und Kommerzialisierung einzutreten. Wir sehen es mehr denn je als unsere Verantwortung gegen den DFB und die DFL aufzustehen und wissen zehntausende Unterstützer in den Kurven des Landes hinter uns.‘‘



So schlossen wir vor rund einem Monat unsere Erklärung zu dem Abbruch der Gespräche mit den Verbänden. Wir führten dabei aus, dass der Beitritt der Fanseite zu einem wie auch immer gearteten ,,runden Tisch‘‘ keine Verbesserung für jene Fanseite mit sich gebracht hat und wohl auch nicht bringen wird. Viel mehr handelte es sich bei den Gesprächen um eine für die Verbände gesichtswahrende Vorgabe von Dialogbereitschaft, ohne dabei jedoch gewillt zu sein, tatsächliche Verbesserungen im Sinne der Fußballfans durchzusetzen. Auch die geleakten E-Mails zwischen DFB-Präsident Reinhard Grindel und seinem Vizepräsident Rainer Koch haben uns gezeigt, dass der Abbruch der Gespräche ein richtiger Schritt war.

Diese Resignation bezieht sich dabei jedoch einzig und allein auf die besagten Gespräche, nicht jedoch auf unseren grundsätzlichen Kampf für einen anderen Fußball. Einen Fußball, der sich an der Basis orientiert, statt die Spirale in immer neue Höhen zu drehen. Der den Fokus auf die Fans legt, statt sich nur nach Investoren, Stakeholdern und dem großen Geld zu richten.

Wenn die Anliegen der Fans in Gesprächen kein Gehör finden, dann vertreten wir sie wieder dort, wo man uns nicht ignorieren kann: In unseren Stadien und Kurven. Wir haben angekündigt, dass man von uns hören wird und setzen das in der kommenden englischen Woche, dem 7. Spieltag, um.

Unsere Forderungen können den Positionspapieren entnommen werden, die wir an dieser Stelle erneut veröffentlichen:

-Anstoßzeiten

-Fanrechte

-Kommerzialisierung

-Sportgerichtsbarkeit

-Stadionverbote



In den ersten 20 Minuten werden wir auf einen wie üblich organisierten Support verzichten.

Stattdessen werden wir unseren Protest in die Stadien tragen und zeigen, dass die große Masse an Fans nicht damit einverstanden ist, was einige wenige Funktionäre mit unserem geliebten Fußball veranstalten.

Über die genaue Ausgestaltung des Protests werden die jeweiligen Fanszenen informieren. Schließt euch den Protesten an, um ein einheitliches und starkes Zeichen zu setzen! Zeigt denen da oben, dass die Fans in den Stadien nicht gewillt sind, immer neue Auswüchse der Kommerzialisierung und Entfremdung in Kauf zu nehmen!


Fanszenen Deutschlands im September 2018

13
September
2018
Es reicht...
Wie allseits bekannt ist, liegen wir seit geraumer Zeit mit der derzeitigen Vereinsführung über Kreuz. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben wir in einem ausführlichen Text auch in großen Teilen beleuchtet. Dennoch motivieren uns die jüngsten Ereignisse dazu, nochmal klipp und klar Stellung zu nehmen:


• Eine Vereinsführung, die eine Katastrophensaison samt anschließendem Abstieg als „Unfall“ bezeichnet, die Schuld dafür auf Ex-Trainer und Ex-Geschäftsführer schiebt und bei jeder Gelegenheit auf Schönwetter macht, statt Verantwortung zu übernehmen...

• Eine Vereinsführung, die den Verein leitet wie die Sonnenkönige, jede Gegenmeinung sowie Kritik akribisch versucht abzuwürgen und Druck auf Andersdenkende ausübt ...

• Eine Vereinsführung, die unliebsame Anträge auf Mitgliederversammlungen als Majestätsbeleidigung diffamiert, die stets von einer radikalen Minderheit kommen…

• Eine Vereinsführung, die dabei auch vor mehr als fragwürdigen Methoden nicht zurückschreckt und es jedes Mal schafft, noch einen drauf zu setzen (siehe aktuell der panische Versuch, schon auf der Einladung zur Mitgliederversammlung die Abstimmung über einen Antrag zu beeinflussen)...

• Eine Vereinsführung, die Gremien nach Lust und Laune übergeht...

• Eine Vereinsführung, die trotz begangener Fehler wie ein bockiges Kind auf jede Kontrollfunktion reagiert…

• Eine Vereinsführung, die zum erneuten Male Geschenke auf der Mitgliederversammlung verteilt, um Einfluss auf die anstehenden Wahlen des Mitgliederrats zu nehmen, dem Gremium, welches den Vorstand kontrolliert und vorschlägt und mit weiteren, ihm hörigen Kandidaten besetzt werden soll...

• Eine Vereinsführung, die schwer damit beschäftigt zu sein scheint, durch die Gegend zu touren und die Mitgliederschaft zu spalten…

• Eine Vereinsführung, die es für angemessen hält, die Umbenennung der Südkurve mit einem Sektempfang für einige Auserwählte zu besiegeln...

• Eine Vereinsführung, für die der 1. FC Köln eine „Marke“ und ein „Produkt“ ist...

• Eine Vereinsführung, welche es für richtig hält, 14.000 Euro von zwei Anfang zwanzigjährigen Fans zu fordern, denen vorgeworfen wird, dass sie ein Stück Stoff geklaut haben, obwohl diese noch nicht einmal dafür vor einem ordentlichen Gericht standen, geschweige denn verurteilt sind…

• Eine Vereinsführung, die der Öffentlichkeit vorlügt, dass man die Ultras zum Dialog bewegen möchte, aber sich erhofft, diese mit als letzten Störfaktor für die eigenen größenwahnsinnigen Pläne beseitigen zu können...


...ist in diesem Verein komplett fehl am Platz und wir haben die Schnauze voll von ihr! Sämtliche Verfehlungen, die wir als Ultras begehen könnten, machen diese Punkte nicht unwahr und wir wissen, dass viele FC-Fans diese Kritik mittlerweile teilen bzw. diese Liste noch um einiges erweitern könnten. Daher sehen wir es als wichtigstes Ziel für das Wohl des 1. FC Köln als Verein, dass diese Führung abtritt und den Weg frei macht für Leute, die das anfänglich von Werner Spinner proklamierte Versprechen, den Verein zu vereinen, realisieren können und wollen. Dieses Ziel werden wir von nun an konsequent verfolgen.


Ihr werdet von uns hören!



VORSTAND RAUS!



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