09
April
2026
RIP HOLZKI

01
April
2026
3 MONATE NACH DER IMK IST 3 MONATE VOR DER IMK - EIN HALBZEITFAZIT
In der Länderspielpause kamen am 28. März 2026, Vertreter von über 50 Fanszenen aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin zusammen, um sich unter anderem über den Eskalationskurs der Innenministerkonferenz und der Sportministerkonferenz zu beraten. Auch Fanszenen, die aufgrund des Spielbetriebs unterhalb der dritten Liga nicht dabei waren, stehen inhaltlich hinter dieser Stellungnahme.

Die letzte IMK im Dezember 2025 hat durch ihren Populismus und ihre Repressionsideen für deutsche Stadien für Aufruhr gesorgt – ihr erinnert euch! Die nächste IMK ist bereits für Juni 2026 angesetzt. Eine gute Gelegenheit also, auf den aktuellen Stand zu blicken, denn: Die aktuelle Entwicklung in deutschen Stadien ist alarmierend! Immer öfter werden Stadionbesucher zu Opfern unverhältnismäßiger Polizeigewalt.

Dies zeigt sich eindeutig seit einigen Jahren und ganz speziell eindrücklich seit Beginn des Jahres 2026. Bei den Spielen Borussia Dortmund gegen FC Bayern München, Hertha BSC gegen FC Schalke 04 und VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen kam es zu zahlreichen zum Teil schwer verletzten Fans. Deutlich wird dies aber auch durch diverse Fanszenen, die mit fadenscheinigen Begründungen auf der Anreise zu ihren Auswärtsspielen zurückgeschickt und hiermit massiv in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurden. Aktuell vergeht kaum ein Wochenende ohne einen solchen Skandal. Den Tiefpunkt dieser Entwicklung stellt die hundertfach verhinderte Ausreise von Anhängern von Borussia Dortmund zum Champions League-Spiel bei Atalanta Bergamo durch die Bundespolizei dar. Die zugunsten der Fans entschiedenen Eilverfahren zeigen wiederholt sehr deutlich, dass die Polizei sich im Umgang mit Fußballfans nicht an Recht und Gesetz gebunden sieht!

Böse Zungen behaupten, dass diese jüngste Gewalteskalation seitens der Polizei kein Zufall sein kann. Auch wir sehen sie als systematischen Teil einer arglistigen Strategie der Hardliner aus Innen- und Polizeibehörden mit Blick auf die kommende IMK sowie im Zuge der derzeit stattfindenden Geheimverhandlungen zur Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien. Das Kalkül dahinter scheint so perfide wie offensichtlich: Möglichst schockierende Bilder und Schlagzeilen sollen das politik- und polizeieigene Narrativ, die Stadien seien nicht sicher, Woche für Woche unterfüttern. In dem Wissen, dass die seit Jahren rückläufigen polizeieigenen Zahlen keinerlei Verschärfung rechtfertigen (woran die IMK im letzten Jahr immer wieder erinnert werden musste), werden die eigenen ohnehin fragwürdigen Statistiken der ZIS nun künstlich in die Höhe getrieben.

Das Ziel der Protagonisten in den Innenbehörden scheint klar: Die Verbände DFB und DFL sollen in den Verhandlungen unter maximalen Druck gesetzt werden, zuletzt geschehen mit der erstmals öffentlich geäußerten Drohung der Weitergabe der Polizeikosten durch Herbert Reul und Armin Schuster, wenn die Forderungen der Politik nicht erfüllt werden. Dass aufgrund dieser rücksichtslosen Strategie eine Vielzahl von Fußballfans fernab jeder Verhältnismäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit mutwillig und zum Teil schwer verletzt wird, nehmen Polizei und Politik billigend in Kauf. Der Dachverband der Fanhilfen hat in seiner Stellungnahme vom 18. März 2026 die deutliche Zunahme gewalttätiger Polizeieinsätze in der laufenden Saison 2025/2026 dokumentiert. Die Anzahl gewalttätiger Eskalationen durch die Polizei überstieg schon im März die Gesamtzahl vorangegangener Spielzeiten.

Doch auch abseits dieser beobachtbaren polizeilichen Eskalation muss davon ausgegangen werden, dass die Politik den Verbänden druckvoll im Nacken sitzt. Das wird sichtbar, da DFL, DFB und Innenpolitik trotz vollmundiger Transparenzversprechen in der Öffentlichkeit nunmehr seit weiteren vier Monaten in Hinterzimmergesprächen an Verschärfungen der Stadionverbots-Richtlinien schrauben und dabei jegliche Faninteressen und Expertenmeinungen unberücksichtigt lassen.

Im Halbzeitfazit müssen wir daher leider feststellen, dass Politik, Polizei und scheinbar auch die Verbände aus dem letzten Jahr nichts gelernt haben und denken, sie können die gleiche Suppe nochmal kochen – und das noch schärfer gewürzt! Scheinbar müssen wir also wieder laut werden, um für Gerechtigkeit einzutreten, ihren Populismus zu entlarven und ihre perfiden Strategien zu kritisieren!
Daher fordern wir:

1) Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien stoppen!
Unter dem Deckmantel einer einheitlichen Vergabe von Stadionverboten soll eine „Fachaufsicht“ bzw. „Zentrale Stadionverbotskommission“ eingeführt werden, welche den lokalen Strukturen gegenüber weisungsbefugt ist. Diese Fachaufsicht soll auch als Beschwerdestelle für die Polizei fungieren, sollte diese mit den Entscheidungen auf lokaler Ebene unzufrieden sein.
Damit gibt man den Polizeibehörden ein weiteres mächtiges Repressionswerkzeug an die Hand – jenen Polizeibehörden, die nicht davor zurückschrecken, Fußballfans schwer zu verletzen, nur um die eigene Agenda durchzudrücken. Wir sagen: Der Repressionswahnsinn gepaart mit der starken Zunahme willkürlicher und gewalttätiger Polizeieinsätze in deutschen Stadien zeigt, dass die Stadionverbots-Richtlinien nicht verschärft werden dürfen, denn die bewusste Eskalationsstrategie der Innenministerkonferenz darf nicht belohnt werden!

2) Verbände: Transparenz und Faninteressen jetzt!
DFB und DFL dürfen ihre Entscheidungen nicht länger im Geheimen treffen. Wir fordern endlich eine offene und transparente Diskussion unter Wahrung der bestehenden Faninteressen. Ein Stopp der derzeitigen Geheimverhandlungen und eine Neuaufnahme eines Dialogs, welcher seinen Namen auch wirklich verdient, führt nicht nur zu mehr Akzeptanz, sondern bietet den Funktionären von DFB und DFL auch eine Chance, sich diesem massiven Druck seitens der Innenministerien zu widersetzen. Wir erwarten, dass DFB und DFL von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

3) Unabhängige Ermittlungsstellen!
Vereine und Verbände müssen den Aufbau unabhängiger Ermittlungsstellen nach dänischem Vorbild für die Aufklärung von übermäßiger Polizeigewalt öffentlich unterstützen – zum Schutz hunderttausender Fans, die Woche für Woche deutsche Fußballstadien besuchen. Die bundesweite Eskalationsstrategie der Polizei hat beispielsweise im Olympiastadion und im Westfalenstadion bewiesen: Polizeigewalt kann jeden Stadiongänger treffen.

4) Innenpolitik: Sachargumente statt Populismus!
Abgesehen von eskalierenden Polizeieinheiten ist der Fußball sicher. Es ist Zeit, sich endlich damit abzufinden! Es gibt keine Datengrundlage für den Kurs der Innenministerien, weshalb die Polizei nun bundesweit angehalten scheint, die Verletztenzahlen der ZIS-Statistik – aus Sicht der Innenminister „endlich“ – wieder nach oben zu treiben. Jeglicher Realität entbehrende Zerrbilder, etwa dass jedes Wochenende Spiele wegen Pyrotechnik unterbrochen und Menschen hierdurch verletzt würden, haben einer Versachlichung der Debatte zu weichen. Wir sind es leid, für populistische Forderungen herzuhalten, das Testobjekt für neue Repressionsmaßnahmen zu sein und uns unsere Fankultur und ihre Stilmittel von Innenministern und Polizeigewerkschaftern „erklären“ zu lassen.

Fanszenen Deutschlands im April 2026

30
März
2026
JETZT GIBST DU DEN TAKT IM HIMMEL VOR
Die Schmerzen im Kopf, die Leere im Herzen, der Zuspruch, das Erlebte und die Emotionen. Es ist uns kaum möglich, die letzten Tage mit Worten zu beschreiben. Und es wird noch lange Zeit dauern, das Ganze zu verarbeiten. Es ist uns jedoch wichtig, einige Worte an dieser Stelle loswerden zu können.


Als uns am Derbyvortag die Information über Nicolas Tod erreichte, stand die Welt für einen Augenblick still. Angefangen von diesem Moment, über den Spieltag hin, bis zur Beerdigung, wurden wir von all denjenigen aufgefangen, die mit uns sind. Auch wenn seiner Familie und Freunden noch eine schwere Zeit bevorsteht, wissen sie, dass sie mit uns einen Rücken haben. Und wir wissen, dass wir von einer Fanszene getragen werden, die insbesondere in den wichtigen Momenten versteht, was Gemeinschaft und Zusammenhalt bedeutet. Wir möchten uns daher bei der gesamten Südkurve 1. FC Köln und allen FC-Fans von ganzem Herzen für den Rückhalt in dieser schweren Zeit bedanken. Ihr habt uns in den dunklen Stunden die notwendige Kraft gegeben weiterzumachen. Es erfüllt uns mit Stolz, Euch neben unserer Seite zu wissen!


Auch außerhalb von Köln nahm man auf verschiedenen Wegen Anteil am Tod des jüngsten Vorsängers der Wilden Horde. In fast 30 Jahren Ultras haben wir viel erlebt. Doch die Vielzahl an tröstenden Worten hat auch uns aus den Latschen kippen lassen. Einmal mehr zeigt sich, dass der Respekt, der den Ultras oft abgesprochen wird und in dieser Gesellschaft längst abhandengekommen ist, in den Kurven gelebt wird. In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei allen Gruppen, Szenen und Kurven für den Zuspruch, das Mitgefühl und das respektvolle Verhalten bedanken.


Vergessen können wir nicht. Vergessen wollen wir nicht. Nicolas wird immer bei uns sein und wir immer bei ihm. Lang leben die Ultras!





20
März
2026
MANCHMAL VERÄNDERT SICH DAS LEBEN VON EINEM MOMENT AUF DEN ANDEREN...
Du warst so ein guter Junge. Jemand der das Leben trotz seiner Krankheit liebte und die Menschen so nahm wie sie waren. Du hast mit uns gefeiert, gelacht, geliebt, gehasst und geweint. Mit deinen jungen Jahren warst du schon sehr weit. So weit, dass du für die Gruppe, Szene und Kurve Verantwortung übernommen hast. So wurdest du einer der jüngsten Vorsänger der Südkurve 1. FC Köln. Rückschläge haben dich nie gebrochen. Nach Ablauf deines Stadionverbots konnte man dich seit dieser Saison wieder auf dem Zaun sehen. Das Schicksal schlug weiter zu, manchmal auch mitten ins Gesicht, aber du bist immer wieder aufgestanden. Es machte wirklich den Anschein, als ob dich nichts klein machen könnte. Doch manchmal verändert sich das Leben von einem Moment auf den anderen. Du kämpfst niemals allein, auch wenn der letzte Kampf verloren ging. Deine Familie, Freunde und deine Gruppe… wir alle werden immer bei dir sein und Du bei uns!

07.12.1999 - NICOLAS - 20.03.2026




19
März
2026
NICHTS KRIEGT DICH KLEIN!
Manchmal verändert sich das Leben von einem Moment auf den anderen. Unser Freund, Mitglied, FC-Fan, Sohn und Bruder Nicolas liegt seit einiger Zeit auf der Intensivstation. Sein Zustand ist aktuell kritisch. Leider liegt er derzeit in einem Krankenhaus sehr weit entfernt vom Elternhaus. Damit seine Familie in dieser schweren Zeit bei ihm sein kann, leben sie derzeit in einem Hotel in der Nähe des Krankenhauses. Dadurch ist alles andere in den Hintergrund gerückt. Was bleibt, ist die Hoffnung. Und die ungewisse Zeit, die vor ihnen liegt.
Wir möchten sie in dieser Situation nicht allein lassen: Bei den laufenden Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Bei den finanziellen Belastungen, die durch diese Ausnahmesituation entstehen
und für alles, was in den kommenden Wochen und Monaten noch auf sie als Familie zukommt. Jeder Beitrag hilft. Daher bitten wir alle FC-Fans die Spendenaktion zu unterstützen:

http://www.gofundme.com/f/ein-herz-kampft-und-wir-alle-mit

Du kämpfst niemals allein!

Alle News anzeigen...

 
 
 
17 Bilder online
   
  09. April
RIP HOLZKI

01. April
3 MONATE NACH DER IMK IST...

30. März
JETZT GIBST DU DEN TAKT...

20. März
MANCHMAL VERÄNDERT SICH...