29
Juni
2026
EURE SPIELCHEN MIT REFORMEN - NICHT MIT UNS
Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer gemeinsamen Reform der Regionalligen gesprochen. Vereine investierten Zeit, Energie und Vertrauen in einen eigens initiierten Prozess, der endlich zu einer fairen und tragfähigen Lösung führen sollte. In dieser Form in seiner Ausgestaltung und Professionalität beispiellos im europäischen Fußball.

Nun – kurz vor der finalen Abstimmung der Vereine – zeigt sich, was die Verlautbarungen der Regionalverbände tatsächlich wert sind. Sie gipfeln in einer Situation, die uns als Fans der betroffenen, aber auch der aktuell und perspektivisch nicht betroffenen Vereine noch wütender macht. Nicht nur kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände nicht im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen. Was FIFA und Co. auf der großen Bühne vormachen, spielen die Regionalverbände nach.

Der erste Kritikpunkt: Aus dem gemeinsam erarbeiteten Kompassmodell mit vier 20er-Staffeln sollen plötzlich 18er-Staffeln werden. Dabei waren die zusätzlichen Heimspiele einer der größten sportlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Modells. Wer diesen zentralen Baustein wenige Tage vor der Abstimmung streicht, entwertet nicht nur monatelange Arbeit – sondern nimmt den Vereinen einen entscheidenden Mehrwert, den sie längst in ihre Überlegungen einbezogen hatten.

Der zweite Kritikpunkt: Eine bundesweite Mehrheit der Vereine – basierend auf monatelangem Austausch und Bewerten von Argumenten – soll nun nicht mehr ausreichen. Stattdessen soll jede der fünf Regionen eine eigene interne Mehrheit erreichen, um Zustimmung geben zu können. Aus einem demokratischen Mehrheitsprinzip einer bundesweiten Thematik wird damit faktisch ein Vetorecht einzelner Verbände. Wer Mehrheiten aushebelt, stärkt keine Demokratie – sondern zementiert bestehende, ungerechtfertigte und ebenso reformbedürftige Machtverhältnisse.

Noch schwerer wiegt jedoch die Art und Weise. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sich Vereine bundesweit zusammengeschlossen, vernetzt und erstmals mit einer gemeinsamen Stimme für eine Reform eingesetzt haben, werden kurz vor der Abstimmung die Spielregeln verändert. Das wirkt nicht wie der Versuch, einen besseren Kompromiss zu finden. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass genau diese Geschlossenheit unterlaufen werden soll. Wer monatelang Beteiligung einfordert, um anschließend im entscheidenden Moment hinter den Kulissen die Grundlagen zu verändern, verspielt jedes Vertrauen in einen fairen Prozess.

Der Widerstand ist die logische Konsequenz. Nicht nur von den unmittelbar betroffenen Fans, sondern von allen, denen an einem glaubwürdigen und basisorientierten Fußball gelegen ist. Wer heute schweigt und diesen miesen Schachzug akzeptiert, der billigt gleichzeitig, dass Verbände ihre eigenen Machtinteressen über die Interessen der Vereine stellen. Diese Form der Verbandsarbeit hat den Fußball lange genug ausgebremst. Es ist Zeit, ihr entschlossen entgegenzutreten und deutlich zu machen: Reformen müssen von den Vereinen getragen werden – nicht gegen sie.

Wir rufen die Vereinsvertreter dazu auf, mit Geschlossenheit und breiter Brust aufzutreten und die anstehende Abstimmung unter diesen Umständen nicht durchzuführen.

Die Verbände dürfen sich sicher sein, dass es keinen Weg mehr an einer grundhaften Veränderung ihrer Ausrichtung und Politik vorbei gibt. Wir werden nicht locker lassen – ihr habt es nicht anders verdient.

Fanszenen Deutschlands im Juni 2026

23
Mai
2026
Als wäre die letzte Saison nicht schon beschissen genug, fackelt uns zum krönenden Abschluss der Raum ab. Aktuell wissen wir zwar noch nicht ganz genau wie es weiter geht - was wir allerdings wissen ist: Wir sind nicht allein! Die gesamte FC-Gemeinschaft stand uns von der ersten Sekunde an zur Seite, seien es Fanclubs oder einzelne FC-Fans, aber auch verschiedene Personen aus dem Verein, Spieler oder Kölner Institutionen, die sich bei uns gemeldet haben. In den letzten Tagen habt ihr alle bewiesen, dass „nur zesamme simmer stark“ mehr ist, als eine Liedzeile.


Für die zahlreichen Hilfsangebote, den Rückhalt und den Zuspruch möchten wir uns in aller Form bei Euch bedanken!


Natürlich wollen wir auch dem ehemaligen Präsidenten der Wilden Horde für die eigenständig organisierte Spendenaktion einen großen Dank aussprechen! Von der grenzenlosen Bereitschaft der Kölner uns einen Wiederaufbau zu ermöglichen, wurden wir absolut überrollt. Offenbar haben wir in den vergangenen Jahren nicht ausschließlich Scheiße fabriziert. Wir danken jedem einzelnen von euch für den gespendeten Betrag! Mittlerweile haben wir darum gebeten die Spendenaktion zu beenden. Es versteht sich von selbst, dass alle Gelder für den Wiederaufbau verwendet und überschüssige Mittel an gemeinnützige Einrichtungen gehen werden.

Eine Sache möchten wir zum Ende noch hervorheben: Was die Feuerwehr Köln am Wochenende an und in unserem Raum geleistet hat, werden wir nicht vergessen. 112: Nix für ungut und Danke für alles!

18
Mai
2026
SÜDKURVENCUP 2026
13.06.2026 ab 10.00 Uhr auf dem Platz des SC Köln 2000
Hardtgenbuscher Kirchweg, 51107 Köln






14
Mai
2026
DANKE AN ALLE FC-FANS DIE SICH AN HORDE KARITATIV BETEILIGT HABEN




04
Mai
2026
HORDE KARITATIV GEGEN HEIDENHEIM




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